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Kennen Sie jemanden der im Gefängnis oder Haft war…..

… ist ihre Antwort „nein“, würde mich dies nicht verwundern, den gemeinhin spricht man nicht über dieses Thema. Ich lade Sie ein das Video von Thomas Middelhoff  hier anzusehen (Anfang bis Minute 32:30). Der zu 3 Jahren Haft verurteilt wurde und sich von einem Moment zum anderen in Haft befand. Interessant ist bei diesem Fall auch die Tatsache das sich die Ehefrau von Thomas Middelhoff im Sommer 2016 von ihrem Mann getrennt hat und mittlerweile die Scheidung eingereicht hat, kurz nachdem Thomas Middelhoff seine Haftstrafe im Mai 2016 angetreten hat.

Gefängnisse, Kinderheime und Krankenhäuser zählen in sozialwissenschaftlicher Hinsicht zu den „totalen Institutionen“.

Dieses Wort hört sich für sich bereits beängstigend an, aber wenn man noch weiter in die Thematik einsteigt, erkennt man, dass es noch weit schlimmer kommen kann als die eigentliche Haft. Das wäre im Krankenhaus etwa die Situation, wenn man keine Entscheidungshoheit vor Operationen oder der Ausgestaltung der medizinischen Behandlung hat und geht auch im Krankenhaus in den Bereich des Freiheitsentzuges inklusive Fixierung und Isolation, etwa in der Psychiatrie. Themen welche in der Gesellschaft oft nicht angesprochen werden, da sie mit den unglaublichsten Untiefen der menschlichen Spezies und dem Umgang mit Menschen haben. Also spricht man wenig darüber und Häftlinge sprechen auch nicht darüber, da sie mit Scham überzogen sind und froh sein sollten (und es sind wenn sie aus der Haft entlassen wurden). Wer interesse hat sich mit diesem Thema weitere zu beschäftigen, kann den Film und das Buch  „Die Welle“ ansehen, oder den Lebenslauf des  Oskar Dirlewanger studieren, sowie seinem Umgang mit Gefangenen und ihm Schutzbefohlenen.

In der totalen Institution, stellt die Untersuchungshaft auch eine extreme Belastung dar. Die Bedingungen der Haft sind meist informeller, die Situation für die inhaftierte Person extrem und neu. Die Steigerung ist eine Situation, wenn der Häftling nicht weiss was ihm eigentlich vorgeworfen wird.

Der erste Ansprechpartner für Angehörige und Familienangehörige in einer solchen Situation, ist meist ein Rechtsanwalt vor Ort und im Ausland die Aktivierung der Botschaft. Die eingeleiteten Schritte laufen dann meist automatisch ab und sind hoch effektiv…. Leider oft nicht für den Inhaftierten und seine Familie.

Es ist dringend zu empfehlen bereits während der Inhaftierung eines Familienangehörigen, die Familie psychologisch intensiv zu betreuen und nach der Entlassung, die Unterstzützung umgehend auf die inhaftierte Person auszuweiten um nachteilige Auswirkungen zu vermeiden.

Selbst wenn die Person in einem ersten Schritt, jegliche Traumatisierung und erlebte Demütigung und Kontakte mit für sie komplett fremden Welten, sowie Kulturen und Menschen negiert und verschiebt, wissen wir heute aus der wissenschaftlichen Forschung um Posttraumatische Belastungstörung (PTBS), welche schweren Nach und Nebenwirkungen, eine solche einschneidende Erfahrung für eine Person, aber auch und besonders für seine Familie, haben kann. Es lohnt sich demnach neben der juristischen Hilfe umgehend auch profunde psychologische Experten Beratung zu konsultieren.

Jeder investierte Betrag, zahlt sich mittelfristig und langfristig aus. Vertrauen Sie meiner über 25jährigen Erfahrung und sprechen Sie mich gerne an um in einem persönlichen Gespräch mehr über dieses Thema, sowie der Möglichkeiten einer möglichen Unterstützung durch meine Person zu erfahren. Nehmen Sie jetzt Kontakt auf ich freue mich auf unser Gespräch. 

 

shemaleup.net