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Warum eine Führungskraft Werte vorleben muss am Beispiel Hans Widmer….

Auf dem Beratungsmarkt für Management und Leadership zeigt sich vor allem im amerikanischen  Bereich eine starke Ausprägung zu charismatischen und spirituellen Ansätzen. Wenn diese auch im Einzelfall berechtigt sind, zeigt sich auf dem Markt jedoch trotzdem, dass Berater gerade mit diesen Werkzeugen einen vermeintlichen Vorsprung auf dem heiß umkämpften Bereich des Learning und Development versprechen.

Wenn Unternehmen mehr als sechs Wochen am Stück Unternehmensberater im Haus haben, ist etwas in der Unternehmenskultur faul. Es ist die Aufgabe des Chefs, die Mitarbeiter zu entwickeln, er muss befähigt werden, die Mitarbeiter auszubilden, zu motivieren und zu kontrollieren……..

Dabei zeigt sich bereits nach kurzer Zeit die Begrenztheit dieses Ansatzes und zwar aus ganz pragmatischen Gründen:

Gerade im Bereich der Organisationsentwicklung und Leadershipentwicklung macht sich jedoch der Trend bemerkbar, mangelnden eigenen Erfolg mit “Charisma” und vorgetäuschter Erfahrung zu überblenden. Der Kunde fragt im Zweifel eh nicht nach, und wenn doch, dann nicht nachhaltig genug.

Am Ende wirken dann oftmals die meisten Modelle und Intervention  nicht, und die Teilnehmer und Auftraggeber sind enttäuscht.

Umso mehr freut es mich einen Mann vorzustellen, welcher mit viel profundem Wissen und Erfahrung nachhaltig Werte geschaffen hat. Der Schweizer Dr. Hans Widmer, hat Nuklearphysik studiert und promoviert. Aber er hat vor allem die Unternehmensberatung McKinsey in der Schweiz mit aufgebaut und zuletzt geleitet. Von Ihm als ausgewiesenem Berater kommt der “Satz der Woche” :

Widmer ist eine interessante Person, welche den gesamten Beratungsmarkt in Frage gestellt hat und den Mythos des Beraters in einem Satz geändert hat… “In der Kürze liegt die Würze”.

 


Führung und Kommunikation im 21. Jahrhundert

Führung und Kommunikation neu Wege sind gefragt..Kommunikation und Führung verändern sich durch das Internet sowie dem Web 2.0 zunehmend…..

Wo werden wir in Zukunft  führen, wie werden wir in Zukunft führen. Dies sind im Management Fragen die immer deutlicher und wichtiger werden. Bereits heute ist das Führen von Teams über Kontinente und Ländergrenzen in Multinationalen Konzernen Realität. Wie verändert sich jedoch die Führungskultur und Ergebniskontrolle für den Einzelnen in Zukunft.  Damit einhergehend, ergeben sch für die Zukunft völlig neue Fragestellungen.

– Wie kann digitale Führung und Management funktionieren.

– Wo befinden sich die Chancen und Grenzen der digitalen Kommunikation und Managements.

– Was kann der einzelne  mit den Möglichkeiten der modernen Medien tun, um eine stabile Balance zu finden.

– Welche Rolle spielen soziale Medien in der Zukunft. Wie kann ein Unternehmen sein Personal auf die Herausforderungen vorbereiten.

Die Fragestellungen sind vielfältig und benötigen eine profunde wissenschaftliche Klärung in Kombination mit praxisorientierter Forschung und der anwendungsfähigen Implementierung in die jeweilige Unternehmens- und Führungskultur.

Das Institute of Electronic Business (IEB), beschäftigt sich  in Wissenschaft und Forschung mit diesen Fragestellungen und implementiert die gewonnen Ergebnisse, mit unterschiedlichen Formaten in die Gesellschaft. In diesem Rahmen bietet das IEB etwa seit nunmehr 7 Jahren erfolgreich den Masterstudiengang “Leadership in Digitaler Kommunikation” an. Das IEB ist ein An-Institut der Universität der Künste Berlin und arbeitet zudem in enger Zusammenarbeit mit der Universität St. Gallen.



Fragen Sie nicht erst wenn Sie ein Burnout haben, was sie an ihrem Arbeitsplatz machen, oder warum Sie es machen….

 

Haben Sie auch manchmal das Gefühl, Sie laufen im Hamsterrad des Berufslebens, wie ein Zahnrad in einer Maschine und laufen Gefahr, sich immer mehr von sich selbst, ihrer Familie und ihren Freunden zu entfremden und nur noch zu “funktionieren”?

Lenken Sie frühzeitig ein und finden Sie Wege, wie Sie eine gesunde Balance zwischen Privat und Beruf finden können, sprechen Sie uns an und finden Sie heraus wie die Berater der Dr. Frank Consulting und die School of Life & Work ihnen helfen können, die richtige Balance in Beruf und Privatleben zu finden.

Dieser Artikel wurde in tiefer Verbeugung vor einer der innovativsten und intellektuellsten Popbands geschrieben, welche  an einer nicht zu lösenden negativen Gruppendynamik scheiterte, den Talking Heads


McKinsey gründet Lerncampus in München

Marktführer erkennen veränderte Trends und reagieren

Marktführer erkennen veränderte Trends und reagieren

Am Münchner Flughafen entsteht ein neues Trainingscenter der Unternehmensberatung McKinsey unter dem Namen “Capability Center”. Unter diesem Projekt will McKinsey Personal, Führungskräfte und Manager möglichst praxisnah in reale Lernsituationen einweisen. McKinsey investiert in das Projekt nach Informationen 250000 Euro. Der Marktführer erkennt die veränderten Trends in der Personal und Führungskräfteentwicklung  und reagiert.


Organisationsentwicklung an Schulen, der Lehrer im Rollenwandel vom Staatsbediensteten zum Dienstleister

Lehrer müssen heute vermehrt Aufgaben wie Führung und Management übernehmen

Lehrer müssen heute vermehrt Aufgaben wie Führung und Management übernehmen

Private Schulen, oder Schulen in freier Trägerschaft, liegen im Trend. Mit der Zunahme privater Schulen verändert sich auch zunehmend das Rollenbild des Lehrerberufes, bzw. die Anforderungen in Bezug auf Dienstleistung und attraktiver erfolgreicher Verkörperung der Schule nach außen als Marke. Die Anforderungen steigen, verändern sich rasant, sind jedoch auch hoch spannend und ermöglichen Lehrern eine vollkommen neuartige Möglichkeit, das berufliche Umfeld mitzugestalten. Wirtschaftliche Herausforderungen im Bildungsmarkt erfolgreich zu bestehen, ist nicht immer einfach, wie zuletzt die private Phorms Schule mit ihrem Hauptsitz in Berlin erfahren musste, nachdem sie zwei Standorte schließen muss und ein dritter kurz vor der Schließung steht Lesen sie hier mehr.

Private Schulen sind freie Organisationen und müssen sich demnach wie freie Unternehmen am Markt behaupten.

In Deutschland ist die wirtschaftliche Konkurrenzsituation in der Konkurrenz einzelner Schulen, generell bei weitem nicht so sehr ausgeprägt, wie etwa bei deutschen Schulen im Ausland. In Deutschland ist immer noch ein Großteil der Schulen unter staatlicher Prägung, daher scheint der wirtschaftliche Druck auf die wenigen wirklich privaten, oder in freier Trägerschaft befindlichen Schulen (noch) nicht so deutlich auszufallen.

….Tempora mutantur et nos mutamur in illis..

Die Zeiten ändern sich rasant und mit ihnen auch die Anforderungen an Lehrer und Direktoren als moderne Manager und Dienstleister im Bildungsbereich. So stellen sich für das moderne Lehrerbild demnach folgende Fragen:

  1. Wie attraktiv und kompetent (symphatisch) bin ich als Lehrer für meine Schüler und deren Angehörige.
  2. Welchen Beitrag leiste ich persönlich um die Organisation (Schule) nach außen attraktiv  zu machen.
  3. In welchen Umfang setze ich mich persönlich dafür ein, die Schule positiv nach außen bekannt zu machen und den Erfolg zu steigern.
  4. Welchen Mehrwert schafft allgemein meine Tätigkeit an der Schule.

Fragen wie diese sind für deutsche Lehrer vollkommen neuartig, alleine die erste Frage der “persönlichen Attraktivität”, mag für die eine oder andere Lehrkraft befremdlich anmuten. Muss ich als Lehrkraft überhaupt “attraktiv” sein ?

Aber genau an diesem Punkt setzt ein neuartiges Selbstverständnis einer Lehrkraft im besten Fall an. Dieser Ansatz ist die persönliche Selbstwahrnehmung. Diese Wahrnehmung ist im übrigen nicht nur auf die Lehrkraft beschränkt. Auch die Schulleitung muss sich heutzutage zunehmend mit Fragen des modernen Managements, der Betriebsführung und Öffentlichkeitsarbeit auseinandersetzen. Unterbleibt eine solche Entwicklung in einer Schulorganisaton, kommt es zwangsläufig zu Störungen, welche die Organisation als ganzes zum Stillstand bringen können.

Der Aufsichtsratsvorsitzende der Phorms Ag Klaus Lechner räumte  in einem Interview gegenüber der Financial Times Deutschland ein “Wir haben die Lage falsch eingeschätzt”……

Präventive Maßnahmen im Bereich der Lehrerentwicklung und der Managementfähigkeiten innerhalb einer Schule sind daher von grundsätzlicher Notwendigkeit. Gerade dem Umdenken der staatlichen Sichtweise einer deutschen Lehrkraft, mit allen Sicherungsmechanismen, gegenüber einer Lehrkraft mit der Sichtweise eines Unternehmers, oder Entrepreneurs, kommt dabei eine entscheidende Rolle zu. Denn ein “nicht führen können der Schule” wie es Klaus Lechner für die Phorms Schule eingestanden hat, hat für die Schule einen wichtigen Vertrauensverlust zur Folge und das Vertrauen in die Schule und deren dauerhafte Funktionsfähigkeit als Organisation, stellt mit die wichtigste Grundlage für den Erfolg einer Schule dar, egal ob in Berlin, Hamburg , Singapur oder Hong Kong.



Management und Unternehmertum

Hayek, eine grosse Unternehmer Persoenlichkeit

Hayek, eine grosse Unternehmer Persoenlichkeit

09001-404077* – Der Schweizer Unternehmer Nicolas Hayek ist im Juli 2010 im Alter von 82 Jahren gestorben.

Hayek hat sich wie nur wenige Menschen im deutschsprachigen Raum als Unternehmer betätigt und den Thesen Sarrazins seine eigene Realität gegenüber gestellt. Hayek wurde im Libanon geboren, hatte dort studiert und  seine Ehefrau aus der Schweiz geheiratet. Hayek hat sich in der Schweiz komplett assimiliert und verkörperte mit seiner Swatch Group geradezu Schweizer Werte in seiner Person. Diese Schweizer Werte, oder die sogenannte “Swissness” war aber für Hayek auch nur in der Schweiz möglich. Berühmt geworden sind die Aussagen, welche Hayek über seine missglückten Kooperationsversuche mit dem deutschen Autobauer Daimler gesagt hat. Er hatte mehr als 200 Millionen Euro in die von ihm konzipierten Pläne für einen Kleinstwagen gesteckt, und wurde im Laufe der Kooperation, da ein Kleinwagen zu dieser Zeit nicht gewollt war, ausgebootet. Heute fährt der Smart über die Straße, viel zu teuer und statt des von Hayek angedachten Hybridmotors (zu einer Zeit in der viele Autobauer noch nicht über Hybrid nachdachten) mit normalem Motor. Auch eine weitere Kooperation mit einem deutschen Industrieunternehmen, bezüglich einer Zusammenarbeit im Bereich von Telefonen scheiterte, mit Siemens. Was können wir also von Hayek lernen?

  1. Hayek kam gebürtig nicht aus der Schweiz, hat jedoch der Schweiz viel Gutes gebracht.
  2. Die Frage der kulturellen Integration stellte sich fuer Hayek nicht, er wurde in der Schweiz mit offenen Armen aufgenommen.
  3. Unternehmer investieren ihr eigenes Geld…..
  4. Innovation hat auch etwas mit Investition zu tun.

Ich verbeuge mich vor der Unternehmerpersönlichkeit des Nicolas Georg Hayek.


Wann ist ein Unternehmer ein Entrepreneur?

BuchSo wird Drucker in dem Buch “Von der Idee zum Markt”  bezüglich seiner Einstellung zum Entrepreneur wie Folgt beschrieben. “Wenn ein Paar am Rande der Stadt, ein Restaurant eröffnet, ist dies keine Form von Entrepreneurship, das Paar spekuliert lediglich auf den Sachverhalt, dass sich immer mehr Menschen außerhalb der Wohnung verköstigen und nicht mehr zuhause essen wollen”. An dieser Stelle stimme ich Drucker nicht zu. Wir haben in unserem Land ernorme Herausforderungen zu tragen. Nur durch die Ideen des einzelnen, sowie den Willen sich als einzelner mit einzubringen, koennen Unternehmen heute erfolgreich sein. In diesem Sinne erkennt das Ehepaar eine wirtschaftliche Chance und greift diese auf. Dieser Akt alleine beinhaltet zwar nicht die Schaffung eines innovativen Produktes, kann jedoch dazu fuehren, wenn etwa aus dem einzelnen Restaurant eine Restaurantkette wird, hin etwa zur Systemgastronomie. Wie sehen Sie diesen Sachverhalt, wann ist ein Unternehmer ein Entrepreneur und was verstehen Sie persoenlich unter Entrepreneurship und Innovation ? Treten sie mit mir in Kontakt und schreiben Sie mir, ich freue mich auf den Austausch mit Ihnen.  An dieser Stelle moechte ich Ihnen noch einmal das Buch “Von der Idee zum Markt*, das von den Autoren Gleich, Russo und Strascheg verfasst wurde und dem der Gedankengang mit Peter Drucker entnommen wurde empfehlen.    Von der Idee zum Markt


Entrepreneurship für Götz Werner ein wichtiges Studienfach…

Entrepreneurship, oder Unternehmertum, sind für den Gründer und Leiter der Drogeriemarkt Kette “dm” ein wichtiges Studienfach. Götz Werner lehrt seit 2008 als Professor an der Universität Karlsruhe und äusserte sich zum Thema Entrepreneurship in einem Interview der Wochenzeitung Die Zeit vom 12.05.2010  / No.20 zu diesem Thema.

Prof. Dr. Werner meint das ein erfolgreicher Entrepreneur eine Liebe zu Menschen und eine konstruktive Unzufriedenheit mit seiner Umwelt benötigt um als Unternehmer erfolgreich sein zu können. Die ersten zwei Semester an seiner Universität finden demnach auch unter dem Motto, “Unternimm dich selbst” statt.. die Studenten sollen ihren eigenen Sinn in Ihrer Biographie finden und mögliche Antriebe daraus erkennen lernen.

Dies bringt mich zu einem interessanten Erlebnis, welches ich kürzlich an einer deutschen Hochschule hatte, an der ich mit einem Kollegen zusammen einen Lehrauftrag zum Thema Präsentation und öffentliches Auftreten durchführte.

Die Aufgabe die wir den Studenten stellten , war nicht gross…. erstellen Sie bis zum nächsten Tag eine Präsentation ihres eigenen Lebens als Powerpoint Präsentation. Am nächsten Tag waren wir  überrascht, als wir feststellten, kaum einer der ca. 30 Studenten hatte die Möglichkeit wahrgenommen, eine Präsentation für die dazu gehörige Rückmeldung durch zwei ausgewiesene Spezialisten zu erstellen.

Wir benötigen in Deutschland momentan sehr viel innovativen Geist und Unternehmertum um die aufziehenden Herausforderungen lösen zu können. Leider ist die Keimzelle hierzu von Seiten des Staates nicht optimal ausgestaltet. In einem Gespräch mit einem jungen Architekten der sich in Kürze selbstständig machen will, kam in den letzten Tagen die grundsätzliche Frage auf “Wofür soll ich den ganzen Stress auf mich nehmen”. Bei genauerer Nachfrage stellte sich heraus, der junge Akademiker wollte nicht etwa von aussen motiviert werden, auch fehlte ihm der Sinn seiner Arbeit nicht, sondern er sieht das deutsche Steuersystem für sich persönlich als Gefahr und Hemmschuh. Demnach sind bei der notwendigen Ausgestaltung einer Innovationskultur innerhalb einer Gesellschaft, nicht nur operative und strategische Aspekte zu berücksichtigen, sondern auch normative Aspekte. Hier ist die Politik ist gefordert die Weichen hin zu einer Innovations getriebenen Gesellschaft mit zu stellen. Gerade jedoch mit dem Rücktritt des höchsten Repräsentanten in der Bundesrepublik Bundespräsident Horst Köhler, gibt der Staat in einer Zeit in der es am notwendigsten erscheint,  im Bereich des normativen Gesellschaftsvertrauens ein unsicheres Zeichen.


Leistungsträger: warum sich Deutschland schwer tut, eine Leistungselite zu etablieren.

Emanuel Chibesakunda, ist der Beweis, dass man mehr schaffen kann als man gemeinhin annimmt.

Emanuel Chibesakunda

(Hotline 09001-404077*) Die Hilflosigkeit mit der die deutsche Wirtschaft momentan auf die internationalen wirtschaftlichen Herausforderungen reagiert, ist oftmals beängstigend, jedoch hin und wieder auch von solch einer Einfältigkeit geprägt, dass einem mittelmäßig begabten Menschen vor Staunen schier die Luft wegbleibt.

So versucht die Telekom die langjährigen Fehlleistungen und Steuerungsfehler im Management nun dadurch zu korrigieren, dass sie eine Frauenquote für Führungs- und Managementaufgaben einführen will. Die Leiterin der Diversity Telekom Management Group, Mechthilde Maier, zeigte bereits zu Beginn einer Nachricht in der Financel Times vom 17. März 2010, lesen Sie den Artikel hier dass sie genauso wie die Familienministerin Kristina Schröder, die das Vorhaben unterstützt, nicht über den fachlichen Überblick, sowie die strategische Tiefe verfügt, um das Scheitern einer Frauenquote im Vorfeld erkennen zu können.

Bereits die Vereinigten Staaten haben in den sechziger Jahren des letzten Jahrhunderts die Einführung von Quotenregelungen für Minderheiten damals vornehmlich für farbige Menschen, durch Affirmative Action Maßnahmen mit großen Aktzeptanzschwierigkeiten weiterer Teile der Bevölkerung zu bezahlen. Oftmals hatten sich die betroffenen Personen im Verlauf ihrer Karrieren kritischen Fragen zu stellen, etwa der Akzeptanzproblematik, ob die Position oder der Status nun primär über den Ausbildungsweg oder den Affirmative Action Prozess stattgefunden hatte oder durch eigene Leistungen. Der Lösungsversuch, der deutschen Telekom, Innovation, Spirit und wirtschaftliche Konkurrenzfähigkeit, in veraltete Strukturen zu bekommen, ist demnach genauso anachronistisch, wie die Grundstruktur der Telekom selbst. Die einzige wahre Befriedigung über die eigene erbrachte Leistung stellt nur das erfolgreiche Lösen von immer größeren Aufgaben dar. Der Stolz sowie das Vertrauen in die eigene Leistungsfähigkeit als Manager, gepaart mit einer geprüften Frustrationstoleranz und einem Erkennen der eigenen Möglichkeiten und Grenzen stellen den Garant für eine erfolgreiche Führungspersönlichkeit sowie ein moralisch und ethisches kritisches Reflexionsverständnis der eigenen Person dar.

Ein Beispiel für das Vorhandensein eigener Leistungselite in Deutschland möchte ich Ihnen an dieser Stelle gerne vorstellen. Ich komme in meinem beruflichen Alltag mit sehr vielen Menschen zusammen, aber eine Person hat mich in letzter Zeit doch sehr beeindruckt. Zusammenfassend müsste man sagen, wir bräuchten mehr Menschen von diesem Schlag, die in Deutschland und anderen Ländern etwas „anschieben“. Aber alles der Reihe nach.

Emanuel Chibesakunda war bis vor kurzem noch als Unternehmensberater für die Beratungsfirma Booz Allen Hamilton tätig. 1972 in München als Sohn einer Münchnerin und eines Sambiers geboren wächst Emanuel mit seinem jüngeren Bruder in Deutschland und Sambia auf. Chibesakunda durchläuft keinen geradlinigen regulären akademischen Weg, sondern absolviert in einer ersten Stufe eine Ausbildung als Industriemechaniker. Diese reale praktische Erfahrung über einen längeren Zeitpunkt wirken sich auf seine Ausdauer und Strukturiertheit in späteren Phasen seiner beruflichen Karriere genauso aus, wie das folgende Maschinenbau- Studium mit Stationen in Berkeley und Abschluss in München. Ähnliche Leistungen, Einsatzwillen und Flexibilität zeigt Chibesakunda im Sport. Neben dem Erreichen des deutschen Meistertitels im Ringen schließt dies auch Preise als Zehnkämpfer und Sprinter mit ein. Die größten Erfolge erzielt er jedoch als Anschieber im Olympia Viererbob Team von Wolfgang Hoppe. Heute nach seiner aktiven Zeit bei Booz & Company ist Chibesakunda erfolgreich als Entrepreneur, Unternehmensberater und Geschäftsmann in Afrika und Deutschland tätig und “schiebt” über diesen Weg nachhaltige Entwicklungen an.

Was kann uns der oben aufgeführte Lebenslauf und der dahinter stehende Lebensentwurf sagen? Ich denke in erster Linie, dass es auf jede Person selbst ankommt, aus seinem Leben und seinen Möglichkeiten das Beste zu machen sowie der Tatsache, dass wir uns in Deutschland, mit der Verweigerung eines gegenseitigen gesellschaftlichen Leistungsversprechens in der Gesellschaft, nachhaltig keinen Erfolg und Wohlstand für die Bevölkerung und Gesellschaft sicherstellen können. Wir müssen demnach auch aus der bequemen Haltung herausfinden, immer den einfachsten und geraden Weg gehen zu können. Ein bekannter Unternehmensberater in St. Gallen muss im Moment schmerzhaft das Scheitern eines erzwungenen “Dierettissima” Weges erkennen und bezahlt diesen erzwungenen Kurs mit schmerzhaften und existenzgefährdenden Turbulenzen in der Organisation sowie den Verlust von wertvollem “Brain Potential” durch Kündigungen.

So ist etwa für das Nicht -Vorhandensein an Ausbildungsstellen nicht mangelnder Wille der Unternehmen Schuld, schon garnicht können Unternehmen moralisch für das Nicht-Bereitstellen von Ausbildungsstellen verantwortlich gemacht werden, sondern die kollektive Verneinung der Gesellschaft zur Leistungsgesellschaft. Diese beginnt in der Vorschule und zieht sich bis zum Abitur durch. Kaum einem Kind wird in der Schule noch etwas zugemutet, der Lustfaktor dominiert in der Schule und zieht sich dann bis zur Ausbildung durch. So ist es für ein kleines oder mittelständiges Unternehmen (KMU), um ein Beispiel zu nennen, schwer einen Auszubildenden mit Arbeit zu versorgen, wenn dieser nicht früh aufstehen will oder etwa nicht bereit ist, zeitweise an einem Ort zu arbeiten, an dem es ihm zum Beispiel nicht gefällt.

Leute, wie Chibesakunda, finden sich in Deutschland öfter, es kommt nur leider nicht oft vor, dass Sie Leistungsträger, wie Chibesakunda in Führungsetagen treffen. Zu homogen der Auftritt, zu geschlossen die Gruppe. Gepaart mit Nepotismus, Ausgrenzung von Neuem und überbordender Bürokratie sind dies Killerargumente für eine dauerhafte Attraktivität Deutschlands für diese leistungsorientierten Menschen. Dabei benötigen wir gerade diese Gruppe von Menschen in Deutschland und es stellt sich dabei nicht die realitätsferne Frage einer wie auch immer gearteten Frauenquote…..

Mit freundlichen Grüßen,

Dr. Thomas A. Frank


shemaleup.net