Kontaktieren Sie uns

und erfahren Sie, wie wir Ihnen, oder ihrem Unternehmen helfen können.
Jetzt Kontakt aufnehmen

Kontakt

Burnout in Management und Personalentwicklung

Burnout in den  "Modernen Zeiten" 1936, Charly ChaplinDie Deutsche Gesellschaft für Psychiatrie, Psychotherapie und Nervenheilkunde, fordert in einem im Frühjahr  2012 vorgelegten Lenkungspapier, psychisch gesunde Arbeitsplätze und demnach eine gesunde Führungskultur, stärker als bislang in die Schwerpunktarbeit der Betriebe und öffentlichen Institutionen zu stellen. Die DGPPN empfiehlt weiter die Einführung gesetzlicher Regelungen zum Schutz vor gesundheitsschädlichem psychischem Stress. So müssten etwa psychische Belastungen, dann medizinischen Faktoren wie Lautstärke, Licht, Erschütterung oder schädlichen Stoffen gleichgestellt sein. Die DGPPN will mit diesem Schritt erreichen, dass die  „Burnout“ Herausforderung,  hauptsächlich im Gesundheitssystem thematisiert wird. Die DGPPN sieht hier erheblichen Nachholbedarf. In den USA kennt man etwa die EAP (Employee Asistance Programs), oder externe betriebliche Gesundheitsvorsorge. In diesen Programmen, welche ihren Ursprung in der betrieblichen Gesundheitsprävention gegen Alkohol während der Prohibition im 20 Jahrhundert hatten, werden Management und Fachkräfte auf bestimmte schädliche Einwirkungen und Verhaltensweisen sensibilisiert und lernen alternativen im Verhalten einzusetzen. Gesetzliche Vorgaben für einen humane kooperative Führung, werden in einem zunehmend dynamischen Wirtschaftsumfeld mit starken Konkurrenzaspekten keine Aussicht auf Erfolg haben[1].


[1] DGPPN, Positonspapier, 2012


Burnout im Studium und Beruf, ein Thema für die Medien

Ich kann es einfach nicht mehr…. Ich muss immer mehr in kürzerer Zeit in den Kopf bekommen und habe sofort wieder alles vergessen.  Die negativen Seiten der Studienreform wurden unlängst auch von der Bildungsministerin Schawan in einem Interview mit “Der Zeit”” thematisiert. Der      Burnout auch wenn es ihn nicht gibt, wird ein immer grösseres Thema in den Medien... Bolognaprozess hat an den Universitäten und Hochschulen vieles durcheinander gerüttelt. Es wird gefordert schneller, kürzer und besser zu lernen. Effizienter so lautet das Motto, welches  Studenten und Wissenschaftler heute steuert. Oft kommen wichtige Dinge zu kurz: Familie, Sozialleben und Freizeit. Die Folge meint eine neue Studie ist, dass es auch unter Studierenden immer mehr sogenannte “Burnout” Fälle gibt……… Um es vorweg zu sagen….

Es gibt keinen Burnout, es gibt nur mangelnde Struktur und Organisation, beim Einzelnen und auch in der (Bürokratie) Struktur

Wir hören ein zunehmend stärker werdendes “Grundrauschen” innerhalb der Gesellschaft bezüglich dem Phänomen “Burnout”. Wir möchten an dieser Stelle nicht diskuttieren, dass es das Phänomen (medizinisch) überhaupt nicht gibt und auch soziologisch eine Besonderheit der heutigen Zeit ist.

Noch nie in der Geschichte hatten Menschen soviel Zeit um sich um die Frage der Arbeitsbelastung Gedanken zu machen..

Entweder waren die Menschen regelmässig mit der Lebenserhaltung und dem Broterwerb beschäftigt, oder Kriege und Naturkatastrophen sorgten dafür, dass die Gedanken an dem Punkt “Arbeite ich zuviel” keinen Halt fanden. Wir sind nun jedoch im 21. Jahrhundert angelangt und sehen uns einem neuen Phänomen gegenüber, welches wir genauso Ernst nehmen müssen, wie andere Phänomene wie etwa Bulemie, oder Aufmerksamkeitsstörungen, wenngleich wir jedoch Respekt haben müssen vor einer Generation der Menschen die in dem letzten Krieg die beschriebenen Erfahrungen gemacht hat und an welchen man sehr gut sehen kann, zu welchen beruflichen Leistungen (auch bei Mehrfachbelastung) ein Mensch fähig ist oder sein kann.

In der gesamten gesellschaftlichen Situation der unbegrentzten Wahlmöglichkeiten, Entscheidungsfreiräume (ich habe es in der Praxis erlebt, dass Mütter bereits fünf jährige Kinder gefragt haben, welche Farbe der Hose sie heute wählen möchten). Scheinen manche Menschen verlernt zu haben Strukturen einzuhalten, Prioritäten zu setzen und auch wenn es hart klingt… Tugenden wie Ausdauer, Konzentration, Durchhaltevermögen und einige mehr zu üben und zu lernen. Es gibt nun zwei Möglichkeiten diese Situation zu verändern, ich begegne beiden Situationen jeden Tag. Die erste ist die Möglichkeit durch “Try & Error” in der Realität zu lernen. ich sehe Menschen, welche an der Universität sind und dort eigentlich nicht hingehören weil Sie das was sie tun nicht können. Es gehört jedoch auch zu einem Grundkonsens, dies den Menschen oftmals nicht zu sagen und sie quasi im System auflaufen zu lassen. Die Ergebnisse haben wir bis Mitte der 90er Jahre gesehen. Es gab in der Vergangenheit nicht wenige Studenten, welche im 30sten Semester stolz waren und am Ende  des Studiums empört darüber  keinen angemessenen akademischen Beruf zu bekommen…. mit 45 Jahren Einstiegsalter!! Und dann gibt es die “Mittelklasse Kinder”, welche über Business School, MBA und St Gallen denken sich besondere Startchancen im Leben zu legen. Auch hier habe ich mittlerweile gelernt, dass auch hier das erwachen in der Realität oftmals hart ist.

Es bleibt klarzustellen wenn man ein Ziel erreichen will, muss man etwas tun um ein Resultat zu erreichen.

Leider hat mindestens eine Generation von Manageren und Baenkern an  Bussines Schools auf der ganzen Welt  gelernt, das man auch ohne Arbeiten im eigentlichen Sinn ein Resultat erzielen kann (Lesen Sie hier mehr zu dem Thema).  20 Feld Matrix . Dr. Frank Consulting Das diese Ergebnisse nur eine kurze Wertigkeit haben würden, war vielen dieser Manager klar, aber man hoffte das die Konsequenzen einen selbst nicht treffen würden. Die Realität zeigt uns nun mit der Wirtschaftskrise, das dieses kurzfristige Ergebnisdenken bereits ein Grund  mehr für zunehmende Arbeitsbelastungsstörungen oder Burnout sind. Ich empfehle Ihnen für die Klärung ihrer eigenen Strukturen privat, beruflich oder sozial, die 20 Feld Matrix anzuwenden. Sie geht konzentriert in 20 Fragen (und Lösungen)  der  Frage nach, was man tun muss um um am Ende zu einem Ergebnis zu kommen. Die Erklärung und Deskription ist das eine, die nachhaltige Lösung einer Herausforderung eine andere Sache. Wir konzentrieren uns mit Ihnen zusammen auf den zweiten Punkt.


shemaleup.net