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Was kann Business Coaching leisten und wo stößt Coaching an seine Grenzen?

Idealerweise sollte sich unter dem Terminus „Business – Coaching“ folgende Summation wiederfinden.

„Ein (Business) Coach sollte andere Menschen oder Gruppen dazu befaehigen in Ihrer Taetigkeit grosser zu werden und zu wachsen“….

Synonym kann auch der Terminus Mentor / Menti eingebracht werden, was jedoch einen schwierigeren Bezug zum Thema herleitet als Business Coach, da der Mentor als definierte „Erfahrene Person“ einem per Definition „unerfahrenen Menschen“ (vgl. auch Protege) Erfahrungswissen weitergibt.  Die darin enthaltene asymmetrische Beziehungs.- und Kommunikationsebene, kann sich in einem Business Coaching als hinderlicher Seiteneffekt
herauskristallisieren.

Welche Grundfaktoren sollten für einen erfolgreichen Coachingprozess hergestellt werden oder vorhanden sein ?

Ein professioneller Business Coach sollte über eine bestmögliche und reflektierte Ausbildung in den Bereichen Wirtschaftspsychologie, Wirtschaftspädagogik verfügen. Er sollte zudem über eine umfassende allgemeine Ausbildung verfügen, um die Menschen mit denen er arbeitet wirklich verstehen zu können und sich in sie hinein versetzen können, sowie zu wissen über was er spricht, wenn er anfängt zu reden. Den
oben aufgeführten Punkt erweiternd, benötigt ein Business Coach eine ausgeprägte persönliche Reife, sowie eine stabile Persönlichkeit.

Was ist für einen Coaching Prozess hinderlich oder sogar kontraproduktiv?

Eine wirtschaftliche Abhängigkeit zwischen dem Coach, sowie dem Auftraggeber, ist möglichst zu vermeiden, da die Objektivität durch diesen Faktor untergraben wird. Gleichzeitig muss der  Coach im Idealfall  über  finanzielle und wirtschaftliche Unabhängigkeit verfügen um autonome Entscheidungen und unangenehme Wahrheiten aussprechen zu dürfen. Der Coach kann, um erfolgreich zu sein, kein internes Mitglied der zu beratenden Organisation sein.  Dies trifft  in jedem Setting des Coachings gleichermaßen zu. Ein Coach, der als interner Coach oder Organisationsentwickler
coaching im eigenen System anzuwenden versucht, ist nicht objektiv und wird nicht den optimalen Wirkungsgrad erreichen können. Auch wenn sich die Berufsbezeichnung Business Coach erst seit einigen Jahren im wirtschaftlichen Kontext etabliert hat, ist jede Führungskraft ab einem bestimmten Bereich froh, wenn Sie in ihrer Entwicklung von einem erfahrenen Fachmann ein Coaching erhält. Hier ist nun auch Raum für ein kollegiales Peercoaching in größeren Unternehmen, wenn es um die Verbesserung etwa von Prozessabläufen oder  die Integration von neuen Mitarbeitern,  oder  neue Führungsaufgaben geht. Aus meiner eigenen Erfahrung weiß ich, dass es selten bei einem ersten oder einzigen Coaching Prozess bleibt. Vielmehr ist sich eine reflektierte Führungskraft ihrer eigenen Schwächen bewusst und weiß auch, dass, auch wenn es Dinge gibt, die offensichtlich sind, (mangelnde Fuehrungskompetenz, Schwierigkeiten in der persönlichen Abgrenzung, Probleme bei Anforderungen nicht „nein“ sagen zu können,
oder ähnliches) immer eine zweite Person notwendig ist, die Unterstützt, reflektiert, die als „Sparringspartner“ dient oder Zusammenhänge in einen neuen Betrachtungs.- und Kontextrahmen stellt, um eine „neue“ andere Sichtweise zu eröffnen, die bereits im Vorfeld da war, jedoch von der Person „vor lauter Wald, als einzelner Baum nicht wahrgenommen wurde“. Der Frage des Nutzens eines Business Coachings, mag sich unter dieser Prämisse  unterschiedlich  stellen.  So  beschreibt  die  Arbeits.-  und Organisationspsychologische Forschung unter anderem den „Hawthorne Effekt“ nachdem Mitarbeiterinnen sich durch die höhere Zuwendung in Ihrem Verhalten und in ihrern Leistungen positiv verändert hatten. Jedoch musste auch der „Hofnarr“ am königlichen Hofe zu den frühen Vertretern des „Business Coaching“ gezählt werden. Nur er hatte die Erlaubnis unter der Maske und mit Witz dem König den Spiegel vorzuhalten und dem König einen veränderten Bezugsrahmen zu seinem Verhalten und zu seinen Handlungen zu geben, an einem Ort, an dem sonst alle dem König „nach dem Munde redeten“
Dr. phil. Thomas A. Frank, 16.10.2009


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